Was sind bottom-up und Top-down-Prozesse?
Bottom-up- und Top-down-Prozesse. Die Wahrnehmung lässt sich in drei Stufen unterteilen. Die Aufnahme von Sinnesdaten in das Wahrnehmungssystem, ihre Weiterleitung und die Gewinnung von Informationen aus diesen Daten nennt man Bottom-up-Verarbeitung oder auch datengeleitete Informationsaufnahme und -verarbeitung.
Was ist Bottom-Up-Verarbeitung?
Die Aufnahme von Sinnesdaten in das Wahrnehmungssystem, ihre Weiterleitung und die Gewinnung von Informationen aus diesen Daten nennt man Bottom-up-Verarbeitung oder auch datengeleitete Informationsaufnahme und -verarbeitung. Hierbei geht es um die Umwandlung der konkreten physikalischen Reizeigenschaften in abstrakte Repräsentationen.
Was ist die Top-Down-Verarbeitung?
Müsseler 2017, S. 15) Die Top-down-Verarbeitung oder konzeptgesteuerte Verarbeitung ist dagegen eine Form der Wahrnehmungsanalyse, die höhere mentale Prozesse zur Identifikation und Wiedererkennung von Objekten oder Ereignissen heranzieht.
Was sind die Top-down-Prozesse?
In der dritten Stufe, der Klassifikation, wirken so genannte Top-down-Prozesse. Diese konzeptgesteuerten und vorstellungsgeleiteten Vorgänge steuern die Interpretation der ankommenden Daten.